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Bright Eyes Germany

Hier hat sich ein progressives Monster auf die Reise von Hamburg nach Südostoberbayern gemacht. 76 Minuten lang spielen sich ATMOSFEAR auf 10 Songs den Allerwertesten ab und machen dabei ihrem Bandnamen alle Ehre. Atmosphärische Klanggebilde findet man auf „Inside The Atmosphere“ nämlich in Hülle und Fülle, auch wenn sich das Quartett gefallen lassen muss, ihre Hauptinspiration bei Dream Theater gefunden zu haben - aber welche Prog-Kapelle klingt heutzutage nicht irgendwie nach den New Yorker Vorzeigemusikern? Allerdings muss man ATMOSFEAR eingestehen, dass sie stellenweise gut Schmackes in ihre Kompositionen packen (eine noch härtere/forderndere Rhythmusgitarre hätte mir sehr gefallen – hab’ halt immer was zum meckern). Ansonsten alle Daumen, Zehen, Warzen und Hühneraugen nach oben für dieses ausgereifte und in seiner Gesamtheit herausragende Werk. Einzelne Tracks herauszupicken fällt bei der Komplexität der Stücke – die dennoch immer genügend Transparenz besitzen – besonders schwer. Deshalb eben ein Statement zu jedem Titel, hihi: Der Opener ´Inside The Atmosphere´ ist für mein Dafürhalten geradezu perfekt auf die tolle Stimme von Oliver Wulff zugeschneidert worden. ´Circumcision´ gefällt mir vor allem vom instrumentalen Aspekt her äußerst gut: Der Beginn ist eher unspektakulär, doch ab etwa der Mitte macht die Nummer so was von auf, dass jedes Cabrio vor Neid erblassen würde: Keys und Gitarre liefern sich ein grandioses Duell, das jazzig startet, in 70er Hardrock übergeht und metallisch endet. Nach dieser Steilkurve findet die Karre problemlos wieder auf die Start- und Zielgerade zurück – klasse! ´A Cry Of Dismay´ lässt mit seinen stellenweise ultraschnellen Gitarrenläufen gar an Power Metal denken und immer wieder besänftigen Keys und Vocals, um den Song kurz vor dem Abheben wieder in dieses Universum zurück zu holen. ´Mysterious´ könnte rein aufbautechnisch als ´Pull Me Under´ light durchgehen, ´Feardrops´ (welch Titel!) erlebt seinen Höhepunkt vor allem im Pain Of Salvation-ähnlichen Refrain und die Schwermut/Behändigkeit von ´Patience´ könnte den Altmeistern Bach und Wagner entliehen sein (ja, ich höre mittlerweile auch etwas Klassik – danke, lieber Dirk Berger!). ´Thinking Progressive´ verfügt über einen netten Refrain und unterhaltsame Keyboard-Läufe, kann das bisherige Niveau aber nicht ganz halten. „Revolver“ von den Beatles war meine allererste CD, die ich mir im zarten Alter von 17 Jahren zugelegt habe. Natürlich in erster Linie wegen ´Eleanor Rigby´, das ATMOSFEAR in zwei (Hidden Track!) mörderischen Prog Metal-Versionen runterzocken, ohne dabei pietätlos vorzugehen – sehr interessant! Das 12-minütige Epos ´Zephania´ spricht schon rein spielzeitmäßig für sich selbst und verbindet alle einzelnen ATMOSFEASR-Stärken zu einem großen Ganzen. Das abschließende ´There Is Love At The End´ kommt etwas vorsichtig und balladesk daher, rundet “Inside The Atmosphere“ aber schön ab. Und jetzt entscheidet selbst!



METAL HAMMER / August 2003:

Woran es liegt, dass die Hamburger Prog-Metaller Atmosfear noch immer zu den eher unbekannten Bands dieser Republik zählen, ist mir unverständlich. Schon einmal, es muss so circa sechs Jahre her sein, begeisterte mich die fünfköpfige Truppe mit ihrem astreinen Prog Metal, der durchaus internationales Format hat. Jetzt muss ich mich angesichts ihres Albums INSIDE THE ATMOSPHERE wiederholen. Kompositorisch machen Atmosfear alles richtig: Die Melodien, die Arrangements, die Rhythmen, die Song-Strukturen, das alles hat Klasse. Zudem besteht die Gruppe aus fünf technisch versierten Einzelkönnern. Die Stimmer von Frontmann Oliver Wulff erinnert an Andy Kuntz von Vanden Plas, Gitarrist Boris Stepanow und Keyboarder Stephan Kruse sind fabelhafte Instrumentalisten, Schlagzeuger Olaf Sorgenfrei (nomen est omen, hoffe ich) und Bassist Burkhard Heberle ein tightes Rhythmusgespann. Musikalisch sind die Songs der Band zwischen Enchant, Vanden Plas, frühen Marillion und Dead Soul Tribe einzuordnen. Einfach toll!



Empire Ausgabe / Februar- 2003

Aus dem kühlen Norden, genauer gesagt aus Hamburg, kommt dieser neue Fünfer, der mit seinem ersten Album “Inside the Atmosphere” sicher für Furore unter den Progressive Fans sorgen wird. Auf dem Livesektor konnte die Band schon als Support für Vanden Plas, Evergrey oder Pain of Salvation überzeugen. Von der vielseitigen musikalischen Qualität kann man sich auf dem vorliegenden Longplayer überzeugen.

Die Schublade Progressive Metal möchte im Zusammenhang mit Atmosfear vermeiden, dazu ist die Band wesentlich tiefsinniger und songorientierter. Nerviges Gefrickel und aggressiven Gesang gibt es auf dem Album kaum. Schon der Titelsong als Opener fasst die Qualitäten der Band eindrucksvoll zusammen.

Mit Oliver Wulff hat man einen überzeugenden Frontmann, an dem es nichts zu mäkeln gibt. Die Keys von Stephan Kruse haben einen wichtigen Part im Gesamtkonzept und werden nie untergebuttert. Die Gitarren von Boris Stepanow übernehmen selten die alleinige Vorherrschaft. Dazwischen gibt es immer wieder überraschende musikalische Ausflüge und Wendungen, wie z.B. in den letzten beiden Minuten von „Circumcision“.
Es fällt wirklich schwer, aus diesem Album bestimmte Songs hervorzuheben. Das neunminütige „Inside the Atmosphere“, „Mysterious“, „Feardrops“ und das zwölfminütige „Zephaniah“ ragen sicher etwas heraus. Extrem gut gelungen ist auch die eigenständige Coverversion von „Eleanor Rigby“. So machen Coverversionen richtig Spaß. Die abschließende Ballade „There is love at the end“ fällt etwas aus dem musikalischen Rahmen, rundet aber die 76 Minuten geschmackvoll ab.
Atmosfear bieten auf ihrem Debüt kurzweiligen, harten Progressive Rock mit vielen Ideen, der sich positiv von anderen Veröffentlichungen aus diesem Genre abhebt. Sicherlich ein weiterer Tipp des Monats.
 
Michael Bäcker



MYSUNRISE

"Atmosfear" ist eine junge Progmetalband aus Hamburg welche 1996 gegründet worden ist. Und diese Band um Olaf Sorgenfrei (Drums), Burkhart Eberle (Bass), Boris Stefanow (Gitarre), Oliver Wulff (Gesang) und Stephan Kruse (Keyboard) muss sich vor keiner ProgMetalband zu verstecken, ganz im Gegenteil, "Atmosfear" trumpfen mit hochkarätigen progressiven Metal auf. Stilistisch kann man die Hamburger zwischen "Dream Theater" und "Pain of Salvation" einordnen. "Atmosfear" ist aber alles andere als eine Abklatschtruppe, die Jungs aus Hamburg einen eigenen unverbrauchten Stil, der zwar an die beiden genannten Proggrössen erinnert und doch ganz anders ist.

Da wäre mal der Opener "Inside the Athmosphere", athmosphärisch beginnend um immer rasanter zu werden. Klasse der Gesang, geile Gitarrensolis, druckvolle Drums  a'la "Portnoy" und ein wummender Bass, kurzum, ein Song der mitreisst!!! Mit "Circumcision"  folgt gleich das nächste Knallbonbon, wie bei "Inside the Atmosphere"sind es unter anderem die ausgedehnten instrumentalen Passagen die zu gefallen wissen. "A Cry of Dismay" und"Mysterious" donnern förmlich aus den Boxen, verdammt heavy die zwei Songs, ein Fall für den Progmetaller, und das unbedingt. Hochkarätig ist auch "Feardrops", wiederum sind es die ausgedehnten instrumentalen Parts die voll überzeugen. Soll aber nicht heissen das der Gesang  missfällt, Oliver Wulff am Mic. hat eine sehr ausdrucksstarke Stimme die absolut zum Sound passt. "Patience" ist mit einer der Hightlights auf dem Debutalbum der Hamburger, sehr dichte Keyboards und geiler Gesang der unwillkürlich an Geoff Tate von "Queensryche" erinnert. Stark ist auch das folgende "Thinking Progressive" mit vielen rassanten Breaks und recht abgefahrenen Parts. Druckvoll und mit eingängigen Gesang präsentiert sich "Eleanor Rigby", da hebt der Progmetal Freak entgültig ab. Sehr abwechslungsreich ist das 12 minütige "Zephaniah", zwischen rockenden Parts wird es hin und wieder auch mal etwas ruhiger, und auch hier sind es die ausgedehnten instrumentalen Passagen einfach göttlich. Das "Atmosfear nicht nur rocken können beweist der letzte Song "There is Love at the End", wunderschön balladesk ist dieser Song, der sich unwillkürlich im Gehörgang festsetzt.

Fazit: Ohne wenn und aber, eine tolle Platte hat die junge Hamburger Band herausgebracht, und es wird wohl nicht lange dauert bis Inside Out bei "Atmosfear" an die Tür klopft, damit habe ich wohl alles gesagt, oder.......

95 Punkte



Konzert-Review /Reichenbach am 02. Mai 2003/v. DXAndy 

Am Freitag, nach der Arbeit, hab' ich mich mal eben ins Auto gesetzt und bin ins 240 km entfernte Reichenbach gedüst. Der Grund dieser Aktion: Am Abend sollten dort zwei Progressive-Rock-Bands auftreten: Atmosfear und Vanden Plas. Beides Bands, die ich bisher nicht, bzw. kaum kannte, von
Atmosfear habe ich vor einigen Tagen zwei Titel in der Sendung "Metal Attacke" auf Radio Corax gehört. Und diese zwei Titel haben gereicht, um mich auf Atmosfear neugierig zu machen. Gegen 20.45 Uhr dann bei der Location, dem "Bergkeller", angekommen, kam ich das erste Mal ins
Grübeln, als nach dem Entrichten den Eintrittspreises (14,- EUR) weder eine Eintrittskarte ausgehändigt, noch ein Stempel auf dem Handrücken verabreicht wurde. Der Mann am Einlass, der sich später als der Inhaber
des "Bergkeller" herausstellte, sagte auf mein Nachfrage, dass er das nicht brauche, da er ein fotografischesGedächtnis habe. Nun gut, dachte ich und ging rein, aber da kam ich schon das zweite Mal ins Grübeln: Ich betrat einen winzigen Raum, ich schätze mal maximal 10 x 8 Meter groß und war fest der Annahme, dass es sich bei diesem Raum um eine Art Vorraum zum Saal handelte, zumal sich gleich neben dem Eingang die Biertheke befand. Aber weit gefehlt! Fast die Hälfte des Raumes füllten diverse Musikinstrumente. Aha! Dies war also der "Saal"! Das Fassungsvermögen des restlichen "Saals" schätze ich auf 50 Leute maximal. Ich habe als passionierter Konzertgänger schon so manche Locations gesehen, aber so etwas Winziges ist mir bislang noch nicht untergekommen! Der "Saal" war so klein, dass wenn man sich weiter als 5 Meter von den
Musikern entfernen wollte, den Raum verlassen musste. (Jetzt verstand ich auch, wieso sich der Kneiper alle Eingelassenen merken konnte! ;-) )
OK, ich ließ mir also ein frisch gezapftes Bier reichen (0,33 l für nur 1,40 EUR!) und setzte mich auf einen der ca.15 Stühle, die an der gegenüberliegenden Wand nebeneinander aufgestellt waren und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Die Herren Musiker ließen sich noch ein wenig Zeit, so hatte ich noch Zeit, mich mit einer (äußerst leckeren)
Bockwurst mit Brot (für nur 1,10 EUR!) zu stärken. Kurz vor halb 10 war es dann endlich soweit: Atmosfear betrat die Bühne, äh die andere Seite des Raumes, und legte los. Was ich dann zu hören bekam, übertraf meine kühnsten Erwartungen. Schon die ersten Takte bescherte mir die erste Gänsehaut-Attacke! So etwas schafft nicht jeder, zumal ich letztes Jahr 3 mal Konzerten von meiner absoluten Lieblings-Band Dream Theater, den Königen des Progressive-Rock, beiwohnen durfte und dadurch der
Maßstab und meine Erwartungen ziemlich hoch angesetzt waren.
Aber was ich dann eine dreiviertel Stunde lang zu hören und sehen bekam, war wirklich der ABSOLUTE HAMMER!

Ein Feuerwerk von Prog-Rock-Kompositionen der allerfeinsten Art jagten mir einen wohligen Schauer nach dem anderen über den Rücken! Der Höhepunkt der Show war dann das 12-Minuten-Werk "Zephaniah", einfach unglaublich! Und als dann noch als Zugabe der alte Beatles-Klassiker "Eleanor Rigby" gegeben wurde, war das Publikum völlig aus dem Häuschen! Ich weiß nicht, wie oft dieser Beatles-Titel schon gecovert wurde, was ich aber weiß ist, dass die von Atmosfear dargebotene Coverversion von "Eleanor Rigby" wohl die weltbeste sein dürfte! Ich konnte es erst gar nicht glauben, was ich nach dem Konzert durch persönliche Gespräche mit den Musikern erfahren habe: Atmosfear ist eine Amateur-Combo! Unglaublich, wenn man die Perfektion, mit der die Stücke dargeboten wurden, gehört und gesehen hat. Und noch viel unglaublicher, wenn man weiß, dass ALLE Stücke, bis auf besagtes "Eleanor Rigby", Eigenkompositionen sind! 

Hier für Interessierte die Setlist des Abends:

1. Instrumental
2. Circumcision 
3. Infanticide
4. Inside The Atmosphere
5. Feardrops
6. Cry Of Dismay
7. Zephaniah
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8. Eleanor Rigby


Also Leute, wer auf gute, nein, geniale Musik steht, möge auf die Homepage von Atmosfear gehen, sich ein paar MP3-Samples saugen und dann die aktuelle CD für nur 13,90 EUR bestellen, ihr könnt nichts falsch machen!
An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich beim Holger von Radio Corax bedanken, ohne ihn und seiner Sendung "Metal Attacke" (jeden 2. Mittwoch um 21.00 Uhr und in der Wiederholung Donnerstag 12.00 Uhr)
hätte ich von dieser genialen Band wohl nie etwas erfahren.

Zum Haupt-Act des Abends Vanden Plas brauch ich nicht viel zu sagen, bis vielleicht folgendes: Eine absolut professionelle Band, was nicht anders zu erwarten war, waren Vanden Plas doch schon Vorband von Dream Theater auf Europa-Tour vor ein paar Jahren. Mir persönlich haben jedoch die Kompositionen von Atmosfear wesentlich mehr gefallen, Vanden Plas
macht guten Progressive-Rock, für meinen Geschmack jedoch ein bisschen zu Metal-lastig.




Rock Hard Ausgabe / Juli 2003

Dass sich im schnelllebigen Musikbusiness Beharrlichkeit manchmal doch
auszahlt, beweisen die deutschen Newcomer ATMOSFEAR. Obwohl, die
Bezeichnung  Newcomer ist ja fast schon ein Affront. Denn die Hamburger sind im Underground natürlich längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Schon ihre 1997 in Eigenregie veröffentlichte 3-Track Maxi bot feinste Prog-Metal Kost und erntete dementsprechend gute Kritiken. Mit dem nun endlich
veröffentlichten Debüt-Longplayer (die Aufnahmen gingen anscheinend
bereits 2001 über die Bühne) präsentiert sich die Band um den stark
weiterentwickelten Sänger Oliver Wulff einmal mehr im Stile von Dream
Theater oder Symphony X. Vor allem mit Letzteren verbindet die eher
metallischere Grundausrichtung. Der knapp 10-minütige Titeltrack, das
heftigst groovende ´Circumcision´ oder die musikalische Achterbahnfahrt
"Patience" sind ausgereifte Prog-Kompositionen, die vor allem durch ihre
außergewöhnliche Melodieführung unzählige Durchläufe rechtfertigen. Zwei
Versionen einer extrem eigenständigen ´Eleanor Rigby´-Interpretation sind
weitere Highlights dieser Scheibe. Die abschließende Zucker-Ballade ´There
Is Love At The End´ zeigt noch einmal, welch überwältigende Emotionen die
fünf Klasse-Musiker transportieren können. Erste Sahne. Bleibt zu hoffen,
dass nun auch die Chefetagen der in Fragen kommenden größeren
Plattenfirmen ATMOSFEAR genauer unter die Lupe nehmen und die Türen zur Zukunft für die Band noch weiter aufstoßen. Auf Grund des hier gezeigten Potentials hat man jedenfalls jegliche Unterstützung verdient.

8 von 10

Mike Borrink



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FIRST CD

Released: 1997 Label: self-released Cat. No.: - Total Time:Reviewed by: courtesy Larry Daglieri, July 1999 Out of the blue comes this melodic / progressive metal gem. When discs like this [3 track EP] come into my life, it excites me and saddens me at the same time. The excitement comes from the incredible, well thought out, creative melodic / prog metal music that only few bands can produce of this caliber. It's like discovering gold, hitting a small lottery, or the joy ofvknowing that you've got something rare and wonderful. Enter the sadness. How bands like this never get recognized, signed, or make a full length disc just makes the whole experience anti-climatic. The fact that it's only a 20-minute, 3-song EP puts the icing on the cake and has to be the biggest frustration of all. Hailing from Germany, this is a 5-piece band consisting of vocals, guitar, bass, drums, and keyboards.... glorious, atmospheric, heavenly sounding keyboards I might add. I'm starting to get the feeling that there is a breed of undicovered bands out in the world, doing something very interesting: they are taking the long lost art of melodic metal from the 80's, adding in progressive tendencies, and giving it a fresh, modern sound. It's so unfair and repetetive to call these bands Dream Theater clones, because I really don't think that the bands are trying to capture that particular sound or style. It sounds exactly like I said, it's incredibly catchy, modernized, melodic metal with progressive tendencies. Bands like this are starting to crop up all over the place; Vanden Plas, Centaur, Gone, Atmosfear, Crises, and a host of others. The band is driven by a guitar / keyboard combination that works in unison to create this polished sound. If you remember Ivanhoe's early discs, you will remember the guitar / keyboard style ensemble that drove that music, yet the two managed to remain individual in their own right. This is what is happening with Atmosfear. You have the sometimes Tad Morose-like guitar sounds and riffs, and then you have the dreamy, atmospheric keyboards always at the ready to back that sound. The songs are catchy as hell, and you'll find yourself tapping your foot or banging your head throughout each song. The songs aren't proggy enough to make you break stride, yet the songs are proggy enough to make prog fans very happy. This is something like the first Vanden Plas disc, Colour Temple attempts to do. It's melodic, yet injected with bits of prog to accent the style. Atmosfear is a bit more proggy than that disc, but has the same intent. The singer is great. He sounds more like an AOR singer than he does a metal singer, but with the beautiful music going on around him, his voice adds even more beauty. Sporting very little accent, almost unnoticeable, Oliver Wulff sounds like he should be singing on a Journey, Lemur Voice, Sting, or Survivor disc. Yes, he is that pleasant sounding. Throw in one of the best indy productions I've heard since Reading Zero or Aztec Jade, and you have one hell of a superb sounding disc. This sound is slick, polished and precisely recorded. Everything just screams out at you from the speakers, and it is punchy as hell. It appears that they did everything themselves, and then hire a sound guy to do the recording, same as Reading Zero or Aztec Jade did. All I can say is that it's a crying shame that it's a hard disc to find, and that few people know about this band. From what I've heard, they are in the process of recording a full disc, but when, where, how is a mystery. Where do bands like this hide ? Why hasn't anyone signed them ? Why don't bands who create such great music answer their e-mail ? Some of the mystery questions I wish someone could answer someday..... in the meantime, this is one hell of a melodic / prog metal disc, even though it's only 20 minutes long, hit the REPEAT button and let it fly for an hour. The music is so good you won't even know it played through 3 times. More about Atmosfear: Track Listing: Infanticide / Courage Of Despair / A Summertime's Dream Musicians: Olaf Sorgenfrei - drums Burkhart Heberle - bass Boris Stepanow - guitar Oliver Wulff - vocals Stephan Kruse - piano Contact: Website: www.atmosfear.net/ Note: will open new browser window Discography · Atmosfear (1998)